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Rat der Landeshauptstadt Hannover stimmt dem Bau des Sinti und Roma Holocaust-Mahnmals zu

Am 25. Juni hat der Stadtrat einstimmig dem Bau des Sinti und Roma Holocaust-Mahnmals zugestimmt. In dem gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piraten, CDU-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover, FDP-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover wird die Verwaltung gebeten, die Initiatoren eines Mahnmals bei der Realisierung zu unterstützen. Die Begründung für den einstimmig gefassten Beschluss: Der nationalsozialistische Völkermord richtete sich auf die vollständige Vernichtung sowohl der jüdischen Bevölkerung als auch der Sinti und Roma aus rassistischen Gründen. Während die Erinnerung an die Shoah früh Teil der deutschen Erinnerungskultur wurde, blieb das Gedenken an die Opfer aus der Minderheit der Sinti und Roma lange Zeit im Hintergrund. Ein Mahnmal in zentraler Lage würde nicht nur der Opfer würdig gedenken, sondern auch ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und für Toleranz und Menschenwürde setzen. In Hannover engagiert sich der Förderverein Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal seit Jahren für eine angemessene Erinnerungskultur und die Sichtbarmachung der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement verdeutlicht die Bedeutung und den gesellschaftlichen Rückhalt für die Errichtung eines solchen Mahnmals.
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