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Grußwort Oswald Marschall


Für mich war von Anfang an klar, dass dieses Mahnmal ein notwendiger und wichtiger Schritt für die Erinnerungskultur in Hannover ist.

Ich begrüße ausdrücklich, dass die Landeshauptstadt Hannover dieses Vorhaben unterstützt und sich offen mit der Geschichte auseinandersetzt. Vielen Dank ebenso der Region Hannover für ihre Unterstützung.

Ein Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma ist nicht nur ein Zeichen des Erinnerns, sondern auch ein Zeichen dafür, Verantwortung sichtbar anzunehmen.

Gerade deshalb hat dieses Vorhaben Bedeutung weit über Hannover hinaus.

Es kann auch anderen Städten in Deutschland zeigen, dass die Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma ihren festen Platz im öffentlichen Raum haben muss.

Mein besonderer Dank gilt außerdem dem Präsidenten des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Rechtsanwalt Michael Fürst, der sich öffentlich für dieses Mahnmal ausgesprochen hat.

Diese Unterstützung besitzt gerade in der heutigen Zeit großes Gewicht.

Ich hoffe sehr, dass dieses wichtige Vorhaben die notwendige Unterstützung in allen zuständigen Gremien finden wird.

Oswald Marschall

Stellvertretender Vorsitzender

des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma In Heidelberg

18.05.2026

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