Die Gestaltung des einzigartigen Gedenkortes und die Realisierung des Mahnmals soll auch eine Einladung an die Stadtgesellschaft sein, ein Zeichen für Toleranz und Engagement gegen Diskriminierung zu setzen. Das betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Vorstellung des Projekts.
Dazu wird auch das Finanzierungskonzept des jüdischen Mahnmals aufgenommen: Stiftungen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich an der Realsierung des Mahnmals zu beteiligen. Damit werden zunächst die Mittel für den internationalen Gestaltungswettbewerb generiert. Mit Bezug zum Mahnmal des weltberühmten Italieners Michelangelo Pistoletto sind deshalb international renommierte Künstlerinnen und Künstler aus mehreren europäischen Ländern eingeladen, einen Entwurf für das neue Mahnmal einzureichen. Eine ebenfalls international besetzte Jury wird dann den besten Entwurf auswählen, der dann mit einem Appell für Spenden der Öffentlichkeit päsentiert wird.
Der Weg zum Mahnmal ist aber auch ein Anlass, sich mit der Geschichte der Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung der deutschen Sinti und Roma auseinanderzusetzen.
Zur Realisierung des Mahnmals ist jede finanzielle Unterstützung willkommen und mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Fördervereins auch steuerlich geltend zu machen. Bei der Hannoverschen Volksbank ist ein Spendenkonto eingerichtet:
Die Kontonummer lautet DE77 2519 0001 0430 7011 01
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