Zur Vorstellung des Gestaltungswettbewerbs am 19. Mai 2026 sendete der Zentralrat der deutschen Sinti und Roma und der stellvertretende Vorsitzende des Dokumentaions- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Oswald Marschall das folgende Grußwort:
Meine Damen und Herren,
leider kann ich heute trotz der Einladung nicht persönlich an dieser Pressekonferenz teilnehmen.
Dennoch ist es mir wichtig, einige Worte zu diesem bedeutenden Vorhaben zu sagen.
Die Errichtung eines Mahnmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ist längst überfällig.
Über viele Jahrzehnte blieb das Leid unserer Menschen am Rand der öffentlichen Erinnerung.
Umso wichtiger ist es, dass nun auch in Hannover ein sichtbares Zeichen des Gedenkens und der historischen Verantwortung entstehen soll.
Mein besonderer Dank gilt dabei Regardo Rose, von dem die Initiative für dieses Mahnmal ausgegangen ist.
Er hat dieses Anliegen mit Beharrlichkeit, Würde und großem persönlichem Einsatz vorangebracht.
