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Grußwort Oswald Marschall

18. Mai 2026

Zur Vorstellung des Gestaltungswettbewerbs am 19. Mai 2026 sendete der Zentralrat der deutschen Sinti und Roma und der stellvertretende  Vorsitzende des Dokumentaions- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Oswald Marschall das folgende Grußwort: 

Meine Damen und Herren,

leider kann ich heute trotz der Einladung nicht persönlich an dieser Pressekonferenz teilnehmen.
Dennoch ist es mir wichtig, einige Worte zu diesem bedeutenden Vorhaben zu sagen.
Die Errichtung eines Mahnmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma ist längst überfällig.
Über viele Jahrzehnte blieb das Leid unserer Menschen am Rand der öffentlichen Erinnerung.
Umso wichtiger ist es, dass nun auch in Hannover ein sichtbares Zeichen des Gedenkens und der historischen Verantwortung entstehen soll.
Mein besonderer Dank gilt dabei Regardo Rose, von dem die Initiative für dieses Mahnmal ausgegangen ist.
Er hat dieses Anliegen mit Beharrlichkeit, Würde und großem persönlichem Einsatz vorangebracht.

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Gestaltungswettbewerb Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal gestartet

16. Mai 2026

Zum Gestaltungswettbewerb für das Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal wurden jetzt fünf  Künstler*innen aus europäischen Nachbarländern eingeladen. Sie sind aufgefordert, bis Ende Oktober einen Entwurf für einen einzigartigen Erinnerungsort im Herzen von Hannover einzureichen. Ihre Aufgabe: Gestaltung des zentralen Gedenkortes auf dem Opernplatz und Rathenauplatz. Mit zwei Mahnmalen soll erstmalks eine sichtbare Verbindung zwischen zwei Völkermorden entstehen: dem Holocaust an der jüdischen Bevölkerung Hannovers und dem Holocaust an den Sinti und Roma aus Hannover und Niedersachsen.Foto 043 lg
Ausgewählt wurden renommierte Künstlerinnen, die bereits erfolgreich auf großen internationalen Ausstellungen vertreten waren, eine besondere Beziehung zur Kultur der Sinti und Roma haben und bereits Mahnmale gestaltet haben. „Das Mahnmal des Italieners Pistoletto hat eine internationale und herausragende Stellung, deshalb ist die Gestaltung des neuen Mahnmals eine Herausforderung, die dem entsprechen soll,“ erläutert Michael Buckup, Vorsitzender des Fördervereins. Als Förderverein in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt, der Region Hannover und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sei es möglich, gezielt und in einem geschlossenen Verfahren Künstlerinnen einzuladen, das verkürze die Dauer des Wettbewerbs erheblich, so der Vorsitzende.

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© Förderverein Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal Hannover e.V. 2026
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