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Jahrhunderte der Diskriminierung und Verfolgung

admin Uncategorised 22. Juli 2026

Die Geschichte der Sinti und Roma im deutschsprachigen Raum ist eine Geschichte von Ausgrenzung und Verfolgung. Erstmals wurden sie im deutschen Raum in Hildesheim erwähnt. Danach wurde am 20. September 1407 einer Gruppe von ihnen vom Rat in Hildesheim ein Willkommenstrunk gereicht, wie es die Weinamtsrechnung der Stadt belegte. Waren sie zunächst noch auch dank Schutz- und Geleitbriefen willkommen, begann bald die Ausgrenzung und sie mussten außerhalb der Stadtmauern ihre Zelte aufschlagen. Mit dem Freiburger Reichstagsbeschluss im Jahre 1498 wurden sie als angebliche Spione der Türken ausgegrenzt und praktisch für vogelfrei erklärt.

er Ihenen halber, so sich Zygeiner nennen, und wider und für in die Lande ziehen […]. Soll per edictum publicum allen Stenden des Reichs, durch Uns bey den Pflichten, damit sy Uns und dem heyligen Reich verwandt seint, ernstlich gebotten werden, daß sy hinfür dieselben Zygeuner, nachdem man glaublich Anzeyge hat, daß sy Erfarer, Ausspeer und Verkundschaffter der Christenland seyen, in oder durch ire Lande, Gebiete und Oberkeyt nit ziehen, handeln noch wandeln lassen, noch Inen des Sicherheyt oder Geleyt geben. Und daß sich die Zygeiner darauf hiezwischen Ostern necht künfftig aus den Landen Teutscher Nation thun, sich der eussern, und darum nit finden lassen; wann, wo sy darnach betretten, und yemandts mit der Thate gegen inen zu handeln fürnemen würde, der soll daran nit gefrevelt noch Unrecht gethan haben; wie dann sollichs Unser Mandat weyter inhalten wirdet.

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Der Förderverein

admin Uncategorised 22. Juli 2026

Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gestellt, Politik, Konfessionen, Unternehmen und Beschäftigtenvertretungen, Verbände und die Zivilgesellschaft in Hannover und Niedersachsen in die Errichtung des Mahnmals einzubeziehen. Gemeinsam soll die Erinnerung an den Holocaust an den deutschen Sinti und Roma wachgehalten werden. Im Mittelpunkt steht die Errichtung des Mahn für die in der NS-Diktatur ermordeten deutschen Sinti und Roma aus Hannover und die über Hannover in die Vernichtungslager deportierten Sinti und Roma aus Niedersachsen. Das Mahnmal soll auch ein Erinnerungsort für die Überlebendengenerationen der in Hannover und Niedersachsen lebenden deutschen Sinti und Roma sein. Der Verein initiiert und fördert Maßnahmen der Aufklärung über die Geschichte der Verfolgung und Diskriminierung der Sinti und Roma. Der Verein wirbt für Engagement gegen Antiziganismus und für Teilhabe und Gleichberechtigung in der Gesellschaft. Es daher besonders wichtig, den Dialog und Austausch zwischen den Sinti und der Mehrheitsgesellschaft zu fördern, um über die jeweiligen anderene mehr zu wissen und damit Vorurtele abzubauen.

Möchten Sie die Ziele des Fördervereins unterstützen und sich für die Errichtung des Mahnmals engagieren? Wir freuen uns über weitere Mitglieder! Werben Sie auch in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis. Das Mahnmal und die Erinnerung an den lange vergessenen Holocaust an den deutschen Sinti und Roma ist eine Einladung an das Engagement der Stadtgesellschaft heute! Hier finden Sie das Beitrittsformular: Wir senden ihnen auch gern das Beitrittsformular zu. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner

admin Uncategorised 22. Juli 2026

Der Aufruf der Initiative für das Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal, die der Landesverband der jüdischen Gemeinden, der Zentralrat der deutschen Sinti und Roma sowie Sinti-Vereine aus Niedersachsen in Leben rief, konnte breite Unterstützung aus den demokratischen Parteien vom Bundestag bis zum Stadtrat Hannover, den Konfessionen, Verbänden, Sozialpartnern und vielen Persönlichkeiten aus Hennaover und Niedersachsen gewinnen. 

Die Schirmherrschaft für das Mahnmal-Projekt hat der niedersächsische Ministerpäsident Olaf Lies übernommen.

Das sind die Erstunterzeichnungen: Niemals_Vergessen_Erstunterzeichnungen2025.pdf

© Förderverein Sinti und Roma Holocaust-Mahnmal Hannover e.V. 2026
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